Game Life!

Mit und über Games lernen

Das Projekt „Game Life! mit und über Games lernen“ fördert einen souveränen Umgang mit digitalen Spielwelten bei Kindern und Jugendliche ab 12 Jahren. In Workshops für gamingbegeisterte Heranwachsende, in generationenübergreifenden Gaming-Events sowie in Informations- und Fachveranstaltungen für Eltern und pädagogische Fachkräfte werden aktuelle kulturelle Fragestellungen behandelt und eine Sensibilisierung für Risikobereiche geleistet. Mit den modellhaften Aktivitäten schaffen das JFF – Institut für Medienpädagogik und das Medienzentrum Parabol in Nürnberg im Auftrag des StMAS somit Lern- und Erfahrungsräume rund um Computerspiele.

Die Welt der digitalen Spiele wandelt sich sehr schnell. Computerspiele sind Kulturgut. Sie sind ästhetische Werke, die Geschichten erzählen, aber auch Raum für soziales Miteinander, Wettkampf und E-Sport bieten. Games sind anregend und vielfältig, können Wissen vermitteln und laden selbst zum kreativen Schaffen ein. Ebenso vielfältig sind die Auseinandersetzung über Computerspiele in Politik, Gesellschaft und Fachöffentlichkeit. So entwickelten sich zuletzt Diskussionen über die Anerkennung von „Gaming Disorder“ als Krankheitsbild durch die WHO oder über Anreizsysteme in Spielen wie Lootboxen.

Diese und viele weitere Themen werden in dem Projekt „Game Life! mit und über Games lernen“ aufgegriffen. Über eine soziale, wertebezogene und kreative Auseinandersetzung mit Computerspielen, wird Kindern und Jugendlichen eine Bearbeitung aktueller kultureller Fragestellungen ermöglicht, sie werden für Risikobereiche sensibilisiert und es werden Impulse für eine kreative Auseinandersetzung mit Computerspielen gegeben. Dabei werden vor allem die bei Kindern und Jugendlichen beliebten Spiele aufgegriffen und in kreativen, reflexiven und vor allem diskursiven Angeboten thematisiert. Übergreifend sind folgende Zielsetzungen entlang der drei Zielgruppen Jugendliche, Eltern und Fachkräfte zu benennen, einen reflektierten, spielerischen Austausch zu diesem Thema zu ermöglichen, Einblicke in die Faszination von Spielen zu bieten, jugendschutzrelevante Fragestellungen rund Computerspiele zu thematisieren und Ansatzpunkte für eine pädagogische Auseinandersetzung mit Computerspielen zu liefern.