Pryvít Kiev

Auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit

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2013 startete die ASB-Jugend München zusammen mit der matz Redaktion ein spannendes Zeitzeugenprojekt.
Ehemalige ukrainische Zwangsarbeiter, die in München und Bayern während des 2. Weltkrieges eingesetzt waren, wurden zu ihrem Leben interviewt. Dazu flogen sieben Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, sowie drei Betreuer nach Kiew und verbrachten dort eine Woche. Um die Gruppe auf das schwierige Thema einzustimmen, wurde sie an zwei Wochenenden in Workshops inhaltlich und technisch vorbereitet.
In Kiew startete dann ein umfangreiches Programm zu Kultur, Geschichte, Krieg und Zwangsarbeit. Dazu kamen mehrere Begegnungen mit Zeitzeugen und Jugendlichen aus Kiew, die ebenfalls auf diesem Feld forschten. Die Reisegruppe dokumentierte ihre Reiseeindrücke täglich per Blog. Wieder zurück in München produzierten die Jugendlichen eine Radiosendung im Störfunk und einen 45-minütigen Dokumentarfilm, der 2015 auf Festivals und auf matz ausgestrahlt wird.
Im Frühjahr 2015 kommt es nun zu einem Gegenbesuch. Einige Jugendliche aus Kiew und einige ehemalige Zwangsarbeiter kommen nach München und verbringen hier eine Woche. Auch von diesem Besuch werden die Münchner Jugendlichen berichten.
Das Projekt wird vom ASB-Landesverband Bayern, sowie dem Kulturreferat München finanziert.

Mehr Informationen und die Reiseeindrücke gibt es hier